Ballschule Heidelberg "goes" Schwarzatal

Die Ballschule Schwarzatal ist ein eingetragener Verein (Union Ballschule Schwarzatal, ZVR 1971479984), der am .3.2020 gegründet wurde.

Ziel ist es, Kinder von 3-10 Jahren für Ballsportarten zu begeistern und ihnen die dafür notwendigen motorischen, taktischen und koordinativen Basis-Kompetenzen zu vermitteln. Oder anders ausgedrückt: Wir bringen die Straßenspielkultur der 90er zurück in die Turnhallen. 

Als offizieller Kooperationspartner der Ballschule Heidelberg haben wir Zugang zu deren wissenschaftlich fundierten und erprobten Kurs- und Lehrplänen - und wir sind sogar verpflichtet, das Kursprogramm nach diesen Lehrplänen anzubieten.

Unsere Trainer erhalten zudem die kurs-spezifische Ausbildung & Zertifizierung direkt an der Ballschule Heidelberg (www.ballschule.de bzw. Zentrum Österreich www.ballschule.at) . 

Was ist nun diese Ballschule Heidelberg?

 

Die Ballschule Heidelberg - das Original seit 1998

Die Ballschule Heidelberg wurde 1998 von Prof. Dr. Klaus Roth vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg gegründet. Aus einem ursprünglich zur Talentförderung gedachten Programm ist ein „Kindersportangebot für alle“ geworden.

Die Ballschule Heidelberg bietet wissenschaftlich fundierte, evaluierte und praktisch erprobte Programme zur Förderung der Allgemeinmotorik von Kindern.

 

Ihre  Grundphilosophie basiert vielmehr konsequent – und dies ist in dieser Form einzigartig – auf vier zentralen Gütesiegeln, die als unverzichtbare, nicht austauschbare Bausteine für alle kindgerechten Förderprogramme anzusehen sind.

Die vier Leitsätze und Prinzipien der Ballschule Heidelberg

 

Entwicklungsgemäßheit

Die Zielstellungen der Förderprogramme – gleich welcher Art –  sind entwicklungsgemäß auszuwählen. Erstens ist zu berücksichtigen, welche Kompetenzen Klein- und Vorschulkinder gewöhnlich „mitbringen“. Zweitens – und mindestens genauso wichtig – muss beachtet werden, über welche „Talente“ die Kinder verfügen.

Vielseitigkeit

Die Kinder sollen in der Ballschule ein breites Fundament an spielerisch sportartenübergreifenden Basiskompetenzen, das in fast nahezu allen Sportspielen benötigt wird (integrative Sportspielvermittlung), erlernen. Durch den Einsatz abwechslungsreicher Spielmaterialien und Übungen sammeln die Kinder der Ballschule vielfältige Bewegungserfahrungen.

Spielerisch-unangeleitetes Lernen

Die Kinder werden nicht fortwährend instruiert und korrigiert. Wenn ein Kind beim Spielen dauernd gesagt bekommt, worauf es zu achten hat, dann wird seine Aufmerksamkeit eingeengt. Es schaut dann – je nach Anweisung – nur noch auf einen Mitspieler oder Gegenspieler und wird blind für das restliche Spielgeschehen. Wer mehr sieht, hat mehr Ideen und kann in unterschiedlichen Spielsituationen vielfältiger/flexibler agieren (Spielkreativität)!

Freudbetontheit

Wichtig für das Lernen sind unerwartete Erfolgserlebnisse, die bei den Kindern lernförderliche „Dopaminduschen“ und gleichzeitig Glücksgefühle auslösen. Dies trägt wiederum zu einem höheren Lernerfolg bei.

 

Das Motto lautet ganz klar: "Spielen macht den Meister!" 

Aufbau nach Altersstufen

 

Die Prinzipien der Ballschule Heidelberg sind zugleich Maßstab für das Kursprogramm:

Mini

Ballschule

Sportarten-übergreifende Ballschule für Kinder von 3-5 Jahren

ABC

Ballschule

Sportarten-übergreifende Ballschule für Kinder ab 6 Jahren

Sportspielgerichtete Ballschule

Wurf- und Torschussspiele oder Rückschlagspiele für Kinder ab 8 Jahren

Sportspielspezi-fische Ballschule

Ausbildung für eine Sportart (z.B. Tennis) bei einem Partnerverein für Kinder ab 8 Jahren

Gemäß dem Prinzip der "Entwicklungsgemäßheit" werden die Kompetenzen der Kinder altersgerecht gefördert. Während  bei den Kleinsten (3-5 Jahre) die motorischen Basis-Kompetenzen wie zum Beispiel  Fangen, Prellen und Werfen gefördert werden, geht es bei den 6-8 Jährigen um die Förderung koordinativer (z.B. Zeitdruck) und taktischer Kompetenzen  (z.B. Laufweg erkennen). Kinder dürfen nicht überfordert werden und benötigen Erfolgserlebnisse, nur so entwickeln und behalten Sie die Freude am Sport (Prinzip der "Freudbetontheit").

Ebenso gestaltet das Prinzip der "Vielseitigkeit" das Kursporgramm -  Kinder werden vom Generalisten zum Spezialisiten ausgebildet.  Die Mini-Ballschule und ABC-Ballschule sind sportartenübergreifend  - die Kids spielen nicht Fussball, Handball und Tennis, sondern vielmehr Ballspiele, bei denen z.B. taktische Kompetenzen das Erkennen von Laufwegen, gefördert werden. 

 

 In der sogenannten "sportspielgerichteten Ballschule" (ab 8 Jahre)  geht es dann um eine erste Teil-Spezialisierung: Die Kinder entscheiden sich für Wurf- und Torschussspiele (Fußball, Handball, etc.) oder Rückschlagspiele (Tennis, Badminton, Volleyball, etc.)  - innerhalb der Teilspezialisierung spielen sie dann wieder sportartenübergreifend  (das Erkennen von Lücken ist sowohl im Handball als auch im Fussball relevant - ebenfalls sind Aufschlagbewegung bei Tennis und Volleyball durchaus ähnlich).  Die sportspielgerichtete Ballschule ist vor allem ein Angebot an Kinder, sich ch hinsichtlich Ballsportarten zu orientieren - Kinder, die wissen, was sie wollen, können sich stattdessen auch gleich auf eine Sportart spezialisieren.

In der "sportspielspezifischen Ballschule" erfolgt eine Spezialisierung auf eine Sportart (ebenfalls ab ca. 8 Jahren) - dort wird dann auch die sportspielspezifische Technik geschult (z.B. Vorhand und Rückhand im Tennis). Diese Ausbildung erfolgt dann in den entsprechenden Sportvereinen.

Für alle Kurse - von klein bis groß - gilt, dass mehr gespielt als geübt wird. Probieren geht über Studieren! (Prinzip des "spielerisch-unangeleiteten Lernens").